Der Sodastream Test

Ich erinnere mich noch lebhaft an die Werbung aus den Neunzigern mit dem Wasser Max. Lustig im Jogginganzug gekleidete Menschen mit einem witzigen Haarschnitt priesen diesen Wassermax an.

So viel zu meiner Erinnerung, die auch komplett an der Realität vorbei sein kann.

Meine Eltern kauften früher immer Mineralwasser aus Glasflaschen (eine elende Schlepperei) und später stiegen sie auf die PET Flaschen um. Übrigens auch eine Schlepperei und total nervend, wenn man an die Pfandrückgabe denkt.

So kauften wir auch PET Flaschen stiegen danach aber auf Glasflaschen, die wir liefern ließen, um. Das war ein ziemlich teurer Spaß.

Nach unserem Umzug nach Wien kauften wir hier auch zunächst wieder PET Flaschen, ganz einfach weil es hier, eventuell wegen des fehlenden Pfandes, gefühlt weniger Glasflaschen gibt.

Allerdings wollten wir kein Plastik mehr im Hause haben und aus Glas schmeckt alles einfach viel besser.

Also kaufen wir uns nach langem Überlegen (wegen der Werbung, die mir in Erinnerung ist, habe ich eine leichte Aversion dagegen) einen SodaStream.

Zum SodaStream

Es gibt manchmal ein Angebot (wie auf dem Bild), bestehend aus einem SodaStream, drei Glasflaschen und einer gefüllten Kartusche für 99 €. Sonst bekommt man ihn meist für 119€.

Dieses Angebot finde ich top. Die Kartusche hält für ca 60 Liter Wasser, was 100 Flaschenfüllungen entspricht, denn in die Flasche gehen nur 0,6 Liter rein.

Mit dieser vergleichsweise geringen Investition, hat man das Plastik verbannt und kann ohne Schleppen frisch gesprudeltes Wasser genießen.

Vorteile:

  • Der Sodastream ist leicht und klein. So nimmt er nicht unnötig Platz in der Küche weg.
  • Er funktioniert mechanisch durch Druck. Strom wird nicht benötigt. Daher kann er auch überall mit (Büro, jedes Zimmer etc.)
  • Man reduziert Verpackungsmüll ungemein.
  • Gerade für kleinere Wohnungen top, da man keinen „Lagerplatz“ für die Flaschen braucht.
  • Von wenig bis viel Kohlensäure ist alles möglich.

Nachteile:

  • In die Flaschen passt nur 0,6 Liter.
  • Zubehör und Erweiterungen sind vergleichsweise sehr teuer.
  • Das Leitungswasser sollte gute Qualität haben oder gefiltert werden.

Zusatzinfos:

Sodastream bietet zwar auf die erste Shopbestellung 20% Rabatt, jedoch sind die Flaschen über Amazon meist mehr als 20% günstiger. Wir haben 8 Flaschen zusätzlich gekauft und knapp über 80€ dafür gezahlt.

Auch eine zusätzlich Kartusche haben wir im Handel (Billa) für ca. 35€ gekauft. Die ist absolut nicht nötig, da man die alten jederzeit in fast jedem Geschäft gegen eine neue/gefüllte tauschen kann und so nur zwischen 8 und 9€ für die Füllung zahlt. Aber wir wollten unbedingt eine Ersatzkartusche zu Hause haben, damit wir die Kartuschen bequem wechseln können und nicht losrennen müssen, sobald eine leer ist. Was mit einen Säugling und einem Kleinkind sowieso nicht so leicht ist. 

Die acht Zusatzflaschen hingegen sind für uns und für jeden wichtig, der sein Wasser gerne kühlschrankkalt genießt.

Wir füllen die Flaschen immer mit Wasser auf und stellen sie in den Kühlschrank. Sobald wir sie nutzen, werden sie aufgesprudelt und direkt getrunken.

Mit nur drei Flaschen, also 1,8 l ist das für einen Tag und zwei Personen zu wenig.

Daher sind diese Zusatzflaschen für uns absolut notwendig, was die Investitionen natürlich gleich mal erhöht.

Aber das war es uns wert.

Fazit:

Ich würde den SodaStream jedem empfehlen, der die entsprechende Trinkwasserqualität zu Hause hat.

Trinkt man das Wasser gerne aus dem Kühlschrank, empfehle ich den Kauf von weiteren Flaschen. Pro Person sollten 3-4 Flaschen vorhanden sein. Wir haben elf Stück für zwei Personen.

Ich trinke automatisch viel mehr, wenn ich weiß, dass ich nicht gleich noch mal los laufen muss, um neues Mineralwasser zu kaufen und ich bin ein Mensch, der kein stilles Wasser trinken kann.

Ich trinke bestimmt die dreifache Menge Mineralwasser, was ich an stillem Wasser trinken würde.

Preisschock im Drogeriemarkt

Ja Ihr lieben Deutschen, 

wenn ihr nach Österreich kommt um Urlaub zu machen, geht vorher in den Drogeriemarkt einkaufen. Nicht denken: Deo, Zahnbürste, Windeln und Co kaufe ich gemütlich vor Ort.

Das es hier etwas teurer ist, wusste ich. Aber das hier manche Artikel dermaßen teuer sind, dass ich in Deutschland zwei oder drei Artikel bekommen würde, hätte ich nicht gedacht. .

Dazu sei gesagt, dass ich ausschließlich hier die Normalpreise von DM Deutschland und DM Österreich verglichen habe, um euch einen genauen Vergleich zu geben. .

Deshalb hier eine Auflistung von Dingen, die ich immer kaufe (außer der Haarfarbe):

  • Garnier Deo Damen: 1,35🇩🇪 / 3,65🇦🇹
  • L’Oreal Deo Herren: 1,35🇩🇪 / 4,25🇦🇹
  • Haarfarbe: 6,55🇩🇪 / 13,95🇦🇹
  • Freche Freunde Quetschie 0,75 🇩🇪 / 1,10🇦🇹
  • Babylove Quetschie 0,40 🇩🇪 / 0,70🇦🇹
  • Zahnbürste Dr Best 1,25 🇩🇪 / 1,85🇦🇹
  • Zahnpasta 2,95 🇩🇪 / 3,55🇦🇹
  • Persil Caps 5,45 🇩🇪 / 7,85🇦🇹
  • Warenkorb 🇩🇪 20,05 / 🇦🇹 36,90€

 

Aber ich liebe Österreich und will hier nicht mehr weg. – Und wenn man in Aktion🇦🇹/im Angebot🇩🇪 kauft, zahlt man hier annähernd das, was man in Deutschland bei Normalpreis bezahlen würde💪.

Das Kipferl ist ein Hörnchen und die Hörnchen sind Nudeln

Ich lebe nun seit einen halben Jahr hier aber man kann mich immernoch überraschen.

Nein, ich meine nicht den netten älteren Wiener, der mir in der Bim von seinen Urenkeln erzählt und ich versuche ihn zu verstehen. 😂 .

Ich meine das Krankenhausessen.

Wie jetzt? Was kann man da falsch verstehen?

Na ganz einfach – das Menü. Da stand nämlich folgendes:

„Gulasch mit Hörnchen“ –

Ich dachte mir: „Naja andere Länder andere Sitten“, und stellte mich darauf ein ein Gulasch mit einem deutschen Hörnchen (also einem Ösi-Kipferl zu bekommen). Nach einem anfänglich seltsamen Gefühl im Magen hat mir die Vorstellung sogar gefallen… … und was kam? 

… Nudeln 😂 

Da dachte ich: Ach ja.. Ein Kipferl ist ein Hörnchen und Hörnchen sind Nudeln 🤣🤦🏻‍♀️🤣

Tiramisu

Zutaten:

  • 40-60 Biskotten (Manner)
  • 4 Eier (getrennt)
  • 20g Vanillezucker
  • 80g Zucker
  • 500g  Mascarpone
  • 200ml Kaffee (stark)
  • 2cl Rum
  • etwas Tonkabohne
  • 4 El Kakao

Zubereitung:

Alle Zutaten zurecht legen, Kaffee kochen und abkühlen lassen. Die Eier trennen und das Eiweiß in ein hohes Gefäß geben.

4 Dotter mit 40g Zucker und 20g Vanillezucker schaumig rühren. Dann löffelweise die Mascarpone dazugeben, bis eine Creme entsteht. Nach Geschmack Tonkabohne zugeben (oder auch nicht).

Eiweiß mit 40g Zucker steif schlagen und unter die Creme heben.

Den Rum mit dem abgekühlten Kaffee mischen und die Form mit der Mischung auspinseln, dass ein leichter feuchter Film am Boden ist.

Dann eine Lage Biskotten drauf und die Biskotten von oben mit der Kaffeemischung bepinseln. Darauf eine Schicht Creme geben.

Dann wieder eine Lage Biskotten, von oben mit der Kaffeemischung bepinseln und eine Schicht Creme, dann wieder Biskotten-Kaffee-Creme, sodass man am Schluss 3 Schichten Biskotten und 3 Schichten Creme hat.

Alles mindestens 12 -optimal 24- Stunden kalt stellen und vor dem Servieren mit den Kakao bestreuen.

Wie ihr auf dem Zutatenbild seht, habe ich noch eine Kindervariante gemacht: Mit entkoffeiniertem Kaffee, kein Rum, Dinkelbiskotten und einer Schicht Banane

 

Eine wundervolle Geburt – geplanter KS in der Babyvilla in Klosterneuburg

Check-In am Abend vor dem geplanten Kaiserschnitt. Zwischen 16 und 17:00 Uhr sollte ich da sein.

Angekommen und ich wurde gleich mit Namen begrüßt. Wie bei einen Ceck-In in ein 5-Sterne-Hotel. Ein CTG wurde geschrieben und dann habe ich ein Zimmer bekommen. Ein wirklich schönes Zimmer, etwas altbacken in der Einrichtung aber riesig und echt schön. Versprüht so den Charme einer Klinik auf dem Land aber top ausgestattet.

Man muss quasi nichts mitbringen. Sogar das Nachthemd bekommt man von hier. Ferner gibt es alles für das Baby sowie Handtücher und Badetücher. 

Dann gab es Abendessen vom Buffet (es gibt in der Früh und am Abend Buffet, mittags bekommt man ein Essen gebracht-man kann zwischen 4 verschiedenen wählen) Zudem steht dort ein frei zugänglicher Kaffeeautomat, der neben Kaffee und heißem Wasser sogar Cappuccino und Kakao zubereiten kann.

Ich war duschen und kurz darauf wurde der Zugang für die OP gelegt sowie der Ablauf für den nächsten Tag geplant:

Ab 22 Uhr nichts mehr essen und trinken (Wasser nur Schluckweise). Um 6:00 Uhr soll ich fertig gemacht werden, CTG wird geschrieben und um 7:45 sollte es in den OP. Der einzige geplante Kaiserschnitt für diesen Tag.

Ich versuchte zu schlafen, aber ich war einfach zu aufgeregt und hatte meine Gedanken bei meinen Michi, der die erste Nacht ohne Mama verbringen muss.

Zudem hatte Sebi so getanzt und auf die Blase getreten, dass ich 4x zwischen 23:00 und 5:00 Uhr auf Toilette war.

Um 6:50 Uhr kam eine Schwester, hängte eine Infusion an und gab mir meine OP-Kleidung. Dann folgte noch das letzte CTG.  Um 8:00 Uhr wurde ich abgeholt und in den OP gefahren. Das Team war so nett und super. Dann kam schon der Matthias, meine OP-Betreuungs“schwester“, mein Mann war im grünen Dress, ich hatte das leckere Fläschchen Magensäureneutralisator-Dingsbums getrunken, hatte die Pads auf der Brust und dann auf einmal: HEKTIK!

Ein Notfall kam dazwischen (manuelle Platzentaablösung nach natürlicher Geburt in Vollnarkose) – Also warten. Aber es war OK. Notfälle gehen immer vor und mir tat diese Frau so leid, die gerade ein Kind geboren hat und nun doch operiert werden muss. Sie weinte, als sie reingeschoben wurde und fragte immer wieder, ob sie wieder aufwache. Sie tat mit so unglaublich leid. Ich hätte sie am liebsten gedrückt.

Statt um 8:00 Uhr ging es für mich um ca. 9:00 Uhr in den OP. Immer bei mir, Matthias, meine liebste „OP-Schwester“. Er war so lieb und wundervoll.

Im OP war alles vorbereitet, aber keine Hektik. Alles gechillt. Man achtete darauf, dass ich immer bedeckt war und schon ging es los mit der Spinalen.

Die örtliche Betäubung merkt man leicht, aber da ist die Betäubung beim Zahnarzt unangenehmer -finde ich- … von der Spinalen bekommt man nichts mit  und schon werden Popo und die Beine warm.

Dann erst wurde der Katheter gelegt.

Ganz blöderweise wurde mir sehr schnell sehr schlecht und mein Blutdruck fiel rasch ab. Das ist eine typische Nebenwirkung der Spinalen. Innerhalb von 2 Minuten hatte die Anästhesie meinen Blutdruck und die Übelkeit wieder unter Kontrolle und sie fingen an. Dann durfte auch mein Mann hinzu und bei mir sitzen.

Berührungen spürt man, Schmerzen nicht. Es gab ein Ruckeln und dann ein schreiendes Baby. Mit Wurmi war alles ok (9-10-10) und man begann damit, die Plazenta zu lösen und dann mich wieder zuzunähen.

Mein Mann durfte mit dem kleinen Wurm mit und brachte ihn gleich – in ein Handtuch gewickelt wieder zu mir.

Bestimmt 15-20 Minuten war er bei mir, dann fragte die Hebamme, ob es OK sei, wenn mein Mann und der Zwerg nun ins Kinderzimmer gehen und ihn fertig machen und wir uns dann wieder im Aufwachraum sehen. Klar war das Ok. So 30 Minuten später war ich dann auch fertig und ich wurde in den Aufwachraum verlegt. Ich bekam Schmerzmittel angehängt und warte darauf, meine Beine wieder bewegen zu können. Wieder ca 20 Minuten später darauf kam mein Mann mit dem Wurm und er wurde direkt angelegt. In der Zwischenzeit war mein Mann mit Zwerg übrigens in einer Art Snoozle-Raum für die Väter mit den Neugeborenen. Dort wurde ihm der Wurm auf die Brust gelegt, sodass beide kuscheln konnten.

Der kleine Mann (3.080 gr. und 50 cm) hatte nur eine Windel an und so sollte es den ganzen Tag und auch die Nacht bleiben – sowie die Tage darauf.

Hier wird auf Bonding und Stillen sehr viel Wert gelegt. Im Zimmer wurde dann nur noch Haut an Haut gekuschelt und gestillt.

In der Babyvilla sieht man es gerne und ermutigt auch die Frauen, dass das Baby mit der Mama im selben Bett schläft.

Die Schmerzen sind einfach nur die normalen Kaiserschnittschmerzen an der Narbe – immerhin ist es eine große Bauch-OP und dann die Schmerzen wenn sich die Gebärmutter zusammenzieht. Wie extrem starke Regelschmerzen + Nachwehen.

Aber das vergeht relativ schnell weg. Um 17:00 Uhr, also nach 5,5 Stunden im Zimmer durfte ich mit Hilfe aufstehen. Es wurde nochmal gefragt, ob ich mir zutraue alleine aufzustehen und als ich dies bejahte, wurde der Katheter entfernt und ab diesem Zeitpunkt durfte ich alles selbst machen, also auch den Zwerg wickeln 😍

Geplanter Kaiserschnitt in Klosterneuburg – die Geburtsplanung

Der Termin zur Geburtsplanung (geplante resectio) im Landesklinikum Klosterneuburg:

Zwischen der 25. und 30. SSW meldet man sich im Landesklinikum. Wichtig ist, dass alle Mutter-Kind-Pass -Untersuchungen bis dahin vorliegen müssen und die Ergebnisse des Zuckerbelastungstests und des HIV-Tests sowie der Blutgruppennachweis (in Ösiland ein spezielles Kärtchen, das man überall hin mitnimmt) vorliegen.

Dort redet man allgemein – wird schon gefragt, ob KS oder natürliche Geburt, bekommt die Zimmer gezeigt und einen Termin für das Geburtsplanungsgespräch um die 38. Woche rum.

Mein Termin war 36+6, also Anfang 38. SSW

Die Klinik war fast leergefegt und kaum jemand war da, daher war es auch extrem ruhig.

Hoch in den ersten Stock zum Infoschalter.

Station 1:

Direkt zur Hebamme zum CTG schreiben. In Deutschland gibt es ab der 25. SSW regelmäßig CTG-so alle 4 Wochen. Hier war es das erste CTG der Schwangerschaft. Während des CTG Blutabnahme, die ich gar nicht gespürt habe und den Fragebogen beantworten. Dann noch Blutdruck messen und direkt weiter.

Station 2:

Ultraschall, Lage kontrollieren, Kind schauen, messen und wiegen (geschätzt 51,5 cm und 2.800g).

Durchblutung der Nabelschnur, Fruchtwasser und Plazenta checken und Aufklärung über die Geburt/Kaiserschnitt.

Die Ärztin war so toll. Ich sagte ihr, dass ich eine schlimme erste Geburt hatte mit missglückter Einleitung, Wehentropf mit heftigen Wehen über 19 Stunden aber komplett ohne Muttermundakrivität und schließlich sec. Sectio. Deshalb könne ich mir eine natürliche Geburt nicht mehr vorstellen.

Sie sagte, dass sie das so viele Stunden gar nicht zugelassen hätte. Wenn ne Einleitung nicht die Geburt in Schwung bringe, dann müsse man sofort reagieren, sonst hätte die Frau nur Schmerzen ohne Sinn und Zweck und wenn man zu lange wartet, dann endet es oft im Notkaiserschnitt. Das erste mal hab ich mich verstanden gefühlt.

Dann sagte sie weiter: „Jemandem, der sowas erlebt hat, wurde ich niemals in eine natürliche Geburt drängen, außer sie wollen das unbedingt. Wir machen einen Kaiserschnitt – nur diesmal entspannt und ohne Stress und mit Bondingband.“

Wir redeten weiter und ich sagte ihr, dass ich meinen Großen (2 Jahre) noch stille. Sie meinte: „Ich habe meine bis 3 gestillt, lassen Sie sich nicht einreden, dass es falsch wäre. Es ist das natürlichste überhaupt. Gut, um die Milch wird es jetzt einen Kampf geben, aber das meistern Sie auch. Immer auf den Bauch hören.“

Ich hatte noch nie so eine Ärztin erlebt. Nicht nur offen für meinen Kaiserschnittwunsch. Sie hat mich nochmal bestärkt. Zudem ist sie selbst Normalzeitstillmama  sagt, dass wir einfach auf unser Gefühl hören sollen. Diese Mischung aus Muttergefühl, „die Natur richtet es“ aber auch der Natur nachhelfen mit den medizinischen Möglichkeiten, die wir heute haben fand ich grandios.

Der Kaiserschnitttermin wurde festgelegt und der genaue Ablauf erläutert. Dann ging es mit winzigem Umweg zur Anästhesie.

Station 3:

Die Anmeldung in der Klinik erfolgte.

Station 4:

Die Aufklärung erfolgte durch den Chef-Anästhesisten und war, wie der ganze Vormittag in der Klinik, sehr nett und entspannend.

Ich freue mich, diese Klinik gefunden zu haben.

Ehrlicher Hello Fresh Test – ohne Sponsor ohne Kooperation

Ich habe die Hello Fresh Box wirklich getestet. Also selbst bezahlt ohne Kooperation ohne Geschenke ohne alles. Und meine ehrliche Meinung ist, es lohnt sich nicht.

Aber hier der ausführliche Bericht:

Lieferung und Zutaten:

Die Lieferung erfolgte nach einem bekannten Zeitfenster sehr sehr pünktlich, die gekühlten Sachen waren noch eiskalt und ansonsten waren die Zutaten jeweils in Papiertüten gepackt, damit man gleich alle Zutaten für ein Gericht beisammen hat. Grundsätzlich ist das sehr sinnvoll, allerdings muss dazu dann der Kühlschrank leer sein und ich möchte auch ehrlich gesagt nicht vier oder fünf Tage lang ein Gemüse mit einem Käse zusammen in einer verschlossenen Tüte lagern. Also habe ich alle Tüten und Taschen ausgepackt und in dem Kühlschrank ins richtige Fach geräumt. 

Zubereitung:

Die Zubereitung ist sehr einfach beschrieben und auch genauso einfach nachzukochen. Man sollte sich jedoch vorher alles schon bereitlegen, da die Zeiten (für Kochanfänger) manchmal etwas knapp bemessen sind.

Müll:

Grundsätzlich hat man nicht viel mehr Müll, als würde man es so im Geschäft kaufen. Was zusätzlich anfällt sind die Papiertüten und die Plastiktüten in denen die einzelnen Tage verpackt sind. Zusätzlich fällt natürlich auch das Plastik der eingeschweißten Fleischstücke an, falls man ansonsten sein Fleisch beim Metzger kauft. Also man hat schon mehr Müll aber jetzt auch nicht über die Maßen mehr. (Im Vergleich zum normalen Laden)

Preis:

Ich hatte einen 50 % Rabatt Code (geistert hin und wieder im Internet rum) und somit für vier Tage für vier Personen 40 € gezahlt. Das fand ich durchaus angemessen. Ich muss ehrlich sagen, dass ich es für 80 € nicht kaufen würde. Für 40€ eventuell bis ja, für 50€ eventuell, ab einem Preis von 60€ würde ich es nicht mehr kaufen. Dazu schränkt es mich zu sehr ein aber dazu weiter unten.

Qualität:

Die Qualität und Haltbarkeit der Sachen hat mir nicht gefallen. Das Fleisch und die Wurst war zum Teil (2 von 4 Gerichten) nur noch 2 Tage haltbar.

Das Gemüse sah nicht so frisch aus. Eher so wie ich aussehe, wenn ich als Ü 35 ne ganze Nacht auf Party war.

Zudem kommen die Zutaten aus der ganzen Welt, was in diesem Sinne nicht positiv zu verstehen ist. Tomaten aus Holland kennt man ja, aber Eier von anderen Ende der Welt?

Alltagstauglichkeit:

ich denke, dass es für viele sehr hilfreich ist, weil es die Planung, die Rezeptsuche und das Einkaufen vielen Menschen „Probleme“ abnimmt, die aber dennoch gerne kochen wollen. Wenn man aber -wie ich- absolute Flexibilität wünscht und gerne frische Lebensmittel der Saison vom Markt einkauft, ist man einfach zu sehr gebunden. Zum Beispiel hatte ich absolut keine Lust zweimal hintereinander Nudeln zu machen allerdings war dies notwendig, da ich aufgrund der Haltbarkeit kein anderes Gericht vorziehen konnte.

Kinder MÜSSEN schwimmen lernen

Herzensangelegenheit und sooo wichtig!

Die Bade- und Schwimmsaison beginnt nun bald und mir ist es wichtig, in diesem Zusammenhang etwas los zu werden. .

Ich gehe mit dem Zwerg -seit er zwölf Wochen alt ist- regelmäßig schwimmen. Was ich im Schwimmbad oft erlebe, ist erschreckend.

Da werden Kindern Schwimmhilfen angezogen, die den Kindern und Eltern fälschlicherweise eine Sicherheit vermitteln, die aber nicht gegeben ist.

Ich sehe Kinder, die mit Schwimmärmchen im Babybecken alleine gelassen werden, weil die Eltern denken, in dieser Wassertiefe kann nichts passieren. 

Ich sehe auch andere Situationen, die Eltern fälschlicherweise als ungefährlich einstufen. 

Ich sehe Eltern, die selbst rudimentäre Schwimmkenntnisse haben, aber ihren eigenen Kindern versuchen das Schwimmen beizubringen.

Bedenke immer, dass ein Ertrinken nicht wie Ertrinken aussieht. 

Ich selbst habe vor Jahren einmal ein Kind (Schwimmbecken) und einmal eine ältere Dame (Stömungskanal) rausgezogen. 

Ihr könnt euren Kindern nicht helfen, wenn ihr selbst keine guten Schwimmkenntnisse habt. 

Meldet eure Kinder bitte in richtigen Schwimmkursen an – 

Sie müssen lernen, mit dem Kopf unter Wasser zu schwimmen.

Sie müssen lernen, sich auf dem Rücken im Wasser entspannen zu können.

Sie müssen vor allen Dingen Selbstbewusstsein entwickeln.

Sie müssen weiter schwimmen können als 25 Meter…

Und und und..

Wichtig ist, dass eure Kinder so gut schwimmen können, dass sie im Wasser -egal was passiert- nicht in Panik geraten. Denn nur so könnt ihr sie wirklich schützen.

Also passt bitte immer auf eure Kinder auf und gebt sie in professionelle Hände, damit sie dort schwimmen lernen.

Der Wickelrucksack der Stadt Wien

Bei einem Treffen erfuhr ich, dass es in Wien so etwas gegen Vorlage des Mutter-Kind-Passes gibt. Woher soll man das als Auswanderer auch wissen?

Ich googelte und fand schnell welches Familienzentrum für mich zuständig ist.

MA11 in meinem Nachbarbezirk:

Dort angekommen bekam ich meinen Rucksack: ein Riesending und noch zwei Infozettel welche Services sie anbieten:

Eltern/Kind Treffs

Elternberatung

Ärztesprechstunde

viel für Alleinerziehende und Paare, die in Scheidung leben etc.

Aber zum Rucksack:

Es handelt sich um einen großen bequemen Rucksack der Firma Schneiders mit mehreren Innenfächern, ein Rückenfach und vorne ein ausgekleidetes Isolierfach. Dazu gehört noch ein wasserundurchlässiger Hipsterbag. Und was ist drin im Rucksack?

Für den Zwerg:

Creme- und Babyölproben, Zahnbürste mit Zahnpasta, Windeln Größe 3, Flasche und Schnuller von MAM, Babydecke, Wickelunterlage, Jausenbox, Stofftier, Erinnerungsbuch.

Gutscheine:

Sehr viele Rabattgutscheine (Babykleidung, IKEA, Möbelhäuser, Konsumgüter, Kurse, Gewinnspiele etc.), hervorheben möchte ich den Windelgutschein für Stoffwindeln im Wert von 100€ (einzulösen bei einem 250€ Paket).

Infomaterial:

Ein Ordner, den man auch gut die Unterlagen vom Kind nutzen kann mit allerlei Informationen und Telefonnummern, Ämtern etc.

Natürlich ist auch einiges an Werbung, unnützer Information und absolut unnützen und fast schon unverschämten Gutscheinen bei, aber bei Weiten nicht so viel, wie bei bei anderen Babybags oder Paketen.

Ich sortierte also aus, ordnete alles weg wo es hingehört und packte den Rucksack schonmal als Notfallkliniktasche. Man weiß ja nie.