Ehrlicher Hello Fresh Test – ohne Sponsor ohne Kooperation

Ich habe die Hello Fresh Box wirklich getestet. Also selbst bezahlt ohne Kooperation ohne Geschenke ohne alles. Und meine ehrliche Meinung ist, es lohnt sich nicht.

Aber hier der ausführliche Bericht:

Lieferung und Zutaten:

Die Lieferung erfolgte nach einem bekannten Zeitfenster sehr sehr pünktlich, die gekühlten Sachen waren noch eiskalt und ansonsten waren die Zutaten jeweils in Papiertüten gepackt, damit man gleich alle Zutaten für ein Gericht beisammen hat. Grundsätzlich ist das sehr sinnvoll, allerdings muss dazu dann der Kühlschrank leer sein und ich möchte auch ehrlich gesagt nicht vier oder fünf Tage lang ein Gemüse mit einem Käse zusammen in einer verschlossenen Tüte lagern. Also habe ich alle Tüten und Taschen ausgepackt und in dem Kühlschrank ins richtige Fach geräumt. 

Zubereitung:

Die Zubereitung ist sehr einfach beschrieben und auch genauso einfach nachzukochen. Man sollte sich jedoch vorher alles schon bereitlegen, da die Zeiten (für Kochanfänger) manchmal etwas knapp bemessen sind.

Müll:

Grundsätzlich hat man nicht viel mehr Müll, als würde man es so im Geschäft kaufen. Was zusätzlich anfällt sind die Papiertüten und die Plastiktüten in denen die einzelnen Tage verpackt sind. Zusätzlich fällt natürlich auch das Plastik der eingeschweißten Fleischstücke an, falls man ansonsten sein Fleisch beim Metzger kauft. Also man hat schon mehr Müll aber jetzt auch nicht über die Maßen mehr. (Im Vergleich zum normalen Laden)

Preis:

Ich hatte einen 50 % Rabatt Code (geistert hin und wieder im Internet rum) und somit für vier Tage für vier Personen 40 € gezahlt. Das fand ich durchaus angemessen. Ich muss ehrlich sagen, dass ich es für 80 € nicht kaufen würde. Für 40€ eventuell bis ja, für 50€ eventuell, ab einem Preis von 60€ würde ich es nicht mehr kaufen. Dazu schränkt es mich zu sehr ein aber dazu weiter unten.

Qualität:

Die Qualität und Haltbarkeit der Sachen hat mir nicht gefallen. Das Fleisch und die Wurst war zum Teil (2 von 4 Gerichten) nur noch 2 Tage haltbar.

Das Gemüse sah nicht so frisch aus. Eher so wie ich aussehe, wenn ich als Ü 35 ne ganze Nacht auf Party war.

Zudem kommen die Zutaten aus der ganzen Welt, was in diesem Sinne nicht positiv zu verstehen ist. Tomaten aus Holland kennt man ja, aber Eier von anderen Ende der Welt?

Alltagstauglichkeit:

ich denke, dass es für viele sehr hilfreich ist, weil es die Planung, die Rezeptsuche und das Einkaufen vielen Menschen „Probleme“ abnimmt, die aber dennoch gerne kochen wollen. Wenn man aber -wie ich- absolute Flexibilität wünscht und gerne frische Lebensmittel der Saison vom Markt einkauft, ist man einfach zu sehr gebunden. Zum Beispiel hatte ich absolut keine Lust zweimal hintereinander Nudeln zu machen allerdings war dies notwendig, da ich aufgrund der Haltbarkeit kein anderes Gericht vorziehen konnte.

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