Tiramisu

Zutaten:

  • 40-60 Biskotten (Manner)
  • 4 Eier (getrennt)
  • 20g Vanillezucker
  • 80g Zucker
  • 500g  Mascarpone
  • 200ml Kaffee (stark)
  • 2cl Rum
  • etwas Tonkabohne
  • 4 El Kakao

Zubereitung:

Alle Zutaten zurecht legen, Kaffee kochen und abkühlen lassen. Die Eier trennen und das Eiweiß in ein hohes Gefäß geben.

4 Dotter mit 40g Zucker und 20g Vanillezucker schaumig rühren. Dann löffelweise die Mascarpone dazugeben, bis eine Creme entsteht. Nach Geschmack Tonkabohne zugeben (oder auch nicht).

Eiweiß mit 40g Zucker steif schlagen und unter die Creme heben.

Den Rum mit dem abgekühlten Kaffee mischen und die Form mit der Mischung auspinseln, dass ein leichter feuchter Film am Boden ist.

Dann eine Lage Biskotten drauf und die Biskotten von oben mit der Kaffeemischung bepinseln. Darauf eine Schicht Creme geben.

Dann wieder eine Lage Biskotten, von oben mit der Kaffeemischung bepinseln und eine Schicht Creme, dann wieder Biskotten-Kaffee-Creme, sodass man am Schluss 3 Schichten Biskotten und 3 Schichten Creme hat.

Alles mindestens 12 -optimal 24- Stunden kalt stellen und vor dem Servieren mit den Kakao bestreuen.

Wie ihr auf dem Zutatenbild seht, habe ich noch eine Kindervariante gemacht: Mit entkoffeiniertem Kaffee, kein Rum, Dinkelbiskotten und einer Schicht Banane

 

Ehrlicher Hello Fresh Test – ohne Sponsor ohne Kooperation

Ich habe die Hello Fresh Box wirklich getestet. Also selbst bezahlt ohne Kooperation ohne Geschenke ohne alles. Und meine ehrliche Meinung ist, es lohnt sich nicht.

Aber hier der ausführliche Bericht:

Lieferung und Zutaten:

Die Lieferung erfolgte nach einem bekannten Zeitfenster sehr sehr pünktlich, die gekühlten Sachen waren noch eiskalt und ansonsten waren die Zutaten jeweils in Papiertüten gepackt, damit man gleich alle Zutaten für ein Gericht beisammen hat. Grundsätzlich ist das sehr sinnvoll, allerdings muss dazu dann der Kühlschrank leer sein und ich möchte auch ehrlich gesagt nicht vier oder fünf Tage lang ein Gemüse mit einem Käse zusammen in einer verschlossenen Tüte lagern. Also habe ich alle Tüten und Taschen ausgepackt und in dem Kühlschrank ins richtige Fach geräumt. 

Zubereitung:

Die Zubereitung ist sehr einfach beschrieben und auch genauso einfach nachzukochen. Man sollte sich jedoch vorher alles schon bereitlegen, da die Zeiten (für Kochanfänger) manchmal etwas knapp bemessen sind.

Müll:

Grundsätzlich hat man nicht viel mehr Müll, als würde man es so im Geschäft kaufen. Was zusätzlich anfällt sind die Papiertüten und die Plastiktüten in denen die einzelnen Tage verpackt sind. Zusätzlich fällt natürlich auch das Plastik der eingeschweißten Fleischstücke an, falls man ansonsten sein Fleisch beim Metzger kauft. Also man hat schon mehr Müll aber jetzt auch nicht über die Maßen mehr. (Im Vergleich zum normalen Laden)

Preis:

Ich hatte einen 50 % Rabatt Code (geistert hin und wieder im Internet rum) und somit für vier Tage für vier Personen 40 € gezahlt. Das fand ich durchaus angemessen. Ich muss ehrlich sagen, dass ich es für 80 € nicht kaufen würde. Für 40€ eventuell bis ja, für 50€ eventuell, ab einem Preis von 60€ würde ich es nicht mehr kaufen. Dazu schränkt es mich zu sehr ein aber dazu weiter unten.

Qualität:

Die Qualität und Haltbarkeit der Sachen hat mir nicht gefallen. Das Fleisch und die Wurst war zum Teil (2 von 4 Gerichten) nur noch 2 Tage haltbar.

Das Gemüse sah nicht so frisch aus. Eher so wie ich aussehe, wenn ich als Ü 35 ne ganze Nacht auf Party war.

Zudem kommen die Zutaten aus der ganzen Welt, was in diesem Sinne nicht positiv zu verstehen ist. Tomaten aus Holland kennt man ja, aber Eier von anderen Ende der Welt?

Alltagstauglichkeit:

ich denke, dass es für viele sehr hilfreich ist, weil es die Planung, die Rezeptsuche und das Einkaufen vielen Menschen „Probleme“ abnimmt, die aber dennoch gerne kochen wollen. Wenn man aber -wie ich- absolute Flexibilität wünscht und gerne frische Lebensmittel der Saison vom Markt einkauft, ist man einfach zu sehr gebunden. Zum Beispiel hatte ich absolut keine Lust zweimal hintereinander Nudeln zu machen allerdings war dies notwendig, da ich aufgrund der Haltbarkeit kein anderes Gericht vorziehen konnte.

Indisches DAL (Rezept von unserem Freund Gautam)

Zutaten:

  • 500g Linsen (Toor dal plain)
  • Wasser
  • Öl

Gewürze frisch

  • 4 mittelgroße Zwiebeln
  • 4 grüne Chili
  • 3 Knoblauchzehen
  • 4 mittelgroße Tomaten

Gewürze getrocknet

  • 1 Eßlöffel (EL) Senfkörner schwarz (Mustard Seeds) (A)
  • 1 EL Kreuzkümmel Körner (A)
  • 4 Lorbeerblätter (A)
  • 1 EL Curcuma Pluver (Turmeric Powder) (B)
  • ½ EL Chili Pulver extra scharf (B)
  • ½ EL Garam Masala (C)
  • 1 EL Coreander Pulver (Dhania Powder) (C)
  • ½ EL Ingwer Pulver (D)
  • 1 ½ EL Sambhar Masala (E)

 

Linsen waschen, mit der 3-fachen Menge Wasser aufgießen und zum Kochen bringen.

Sobald sich weißer Schaum auf dem Wasser bildet, diesen abschöpfen. Die Linsen müssen so lange kochen, bis man sie zwischen den Fingern einfach zerdrücken kann.

Sobald sich die Linsen zerdrücken lassen, diese mit einem Stampfer zu Brei zerstampfen.

 

Währenddessen die Gewürzsoße zubereiten:

Zwiebeln und Tomaten jeweils in kleine Stücke hacken und zur Seite stellen. Knoblauch pressen und Chili klein schneiden. Beides ebenfalls zur Seite stellen.

In einer Pfanne Öl erhitzen. Der Boden der Pfanne sollte gut mit Öl bedeckt sein. Dann die Gewürze wie folgt hinzugeben:

  1. Die Gewürze zu (A), also Senfkörner, Kreuzkümmel und Lorbeerblätter, in das heiße Öl geben. Es sollte knistern, als ob es frittiert wird. Mit einem geeigneten Löffel die Würzmischung immer -auch im Folgenden- Rühren, damit nichts verbrennt.
  2. Die Gewürze zu (B), also Curcuma und Chili Pulver, hinzufügen.
  3. Die gehackten Zwiebeln hinzufügen und mischen.
  4. Gewürze zu (C), also Garam Masala und Coreanderpulver, hinzugeben
  5. Gewürz zu (D), also Ingwerpulver, sowie Knoblauch und Chilis hinzufügen.
  6. Gewürz zu (E), also Sambahar Masala, hinzufügen. Dieses wirkt etwas eindickend, weshalb schnelles verteilen wichtig ist.
  7. Die gehackten Tomaten hinzufügen, alles vermischen und köcheln lassen, bis sich am Boden kleine Bläschen bilden.

Die Masse sodann mit dem Linsenstampf mischen und mit Salz abschmecken. Durch die Zugabe von Wasser (wird dünner) bzw. durch kochen (wird dicker) erreicht man die gewünschte Dicke.

 

Am besten schmeckt Dal mit Reis.

 

Bier-Rippchen – Konsistenz von Pulled Pork

Rezept für 4 Personen

  • 1,5 kg Schälrippchen
  • 1 Liter Schwarzbier
  • 0,5 Liter Malzbier
  • 2 Karotten
  • 1 Kartoffel
  • 2 Pastinaken (nach Belieben)
  • 2 Zwiebeln
  • 3 Knoblauchzehen
  • 3 Lorbeerblätter
  • Etwas Piment
  • Paprikagewürz nach Geschmack
  • Pfeffer nach Geschmack
  • Salz nach Geschmack

Für die Glasur

Sojasoße und Honig im Verhältnis 3:1

 

Zubereitung

  1. Rippchen mit der Fleischseite nach innen in den Topf legen.
  2. Gemüse und Gewürze (nach Belieben schälen und zerkleinern) dazugeben.
  3. Mit dem Bier und Malzbier auffüllen, bis alles bedeckt ist. Sollten die 1,5 Liter nicht genügen, weiter im Verhältnis 2:1 (Bier:Malzbier) auffüllen, bis alles bedeckt ist.
  4. 2 Stunden mit geschlossenem Deckel köcheln lassen.
  5. 10 Minuten vor Ablauf der Zeit den Backofen auf 180 Grad vorheizen und die Glasur aus Sojasoße und Honig zubereiten (einfach verrühren, bis eine homogene Flüssigkeit entsteht).
  6. Rippchen entnehmen und in eine Auflaufform legen.
  7. Rippchen mit der Glasur bestreichen und 10 Minuten backen.
  8. Rippchen wenden, erneut mit Glasur bestreichen und wieder 10 Minuten backen.

 

 

 

 

Covrigii – rumänische Brezeln

Das Rezept genügt für 16 Covrigii

Teig:

  • 210 ml warmes Wasser
  • 60 gr. Butter
  • 2 Teelöffel Salz
  • 1 Esslöffel Zucker
  • 450 gr. Mehl
  • 7 gr. Trockenhefe

Kochwasser:

  • 1 Liter kochendes Wasser
  • 2 Esslöffel Backpulver oder Natron

Glasur

  • 1 Eigelb
  • 1 Esslöffel Öl
  • Nach Wunsch: Sesam, Salz, Mohn, Körner etc.

 

Zubereitung:

  1. Teigzubereitung
  • Butter schmelzen und mit dem warmen Wasser mischen
  • Salz, Zucker, Mehl und Hefe mischen
  • Warme Buttermischung zum Mehlgemisch geben und zu einem glatten Teig verarbeiten
  • Eine Stunde gehen lassen
  1. Covrigii formen
  • Teig in 16 Teile teilen, die Covrigii fromen und erneut 10-15 Minuten gehen lassen
  • Derweil den Backofen auf 230 Grad vorheizen
  1. Kochwasser
  • Wasser zum kochen bringen und Backpulver/Natron zufügen
  • Jedes Covrigii 30 Sekunden kochen und dann auf ein Backblech legen
  1. Backen
  • Eigelb mit Öl mischen und jedes Covrigii damit bestreichen
  • Nach Belieben Körner draufstreuen oder Natur lassen
  • Covrigii 25-30 Minuten backen

Nussecken – nacht Art der Wahlwienerin

Meine Nussecken

Immer beliebt und immer lecker, es entstehen ca. 125 Nussecken von jeweils 10-12 Gramm. Ich mag Nussecken lieber klitzeklein und ohne Schokoladenüberzug. Ganz einfach weil sie extrem mächtig sind und viele Kalorien haben. Also lieber 3 Kleine als 1/4 einer großen Nußecke.

Teig

  • 125g Butter
  • 60g Zucker
  • 1 Ei
  • 1 Priese Salz
  • 250g Mehl

Belag

  • 150g Butter
  • 250g Zucker
  • 2 Päckchen Vanillezucker
  • 100g saure Sahne
  • 2 Eßlöffel Rum
  • 100g Marzipan
  • 400g gemahlene Haselnüsse

Zubereitung:

  1. Für den Teig Butter und Zucker schaumig rühren – Ei und Salz zugeben – Dann nach und nach das Mehl (gesiebt) unterheben. Teig zu einem Kloß formen und in den Kühlschrank zum Ruhen stellen.
  2. Der Teig sollte ca. 30 Minuten ruhen. In dieser Zeit kann man sich alle Zutaten für den Füllung zurechtlegen, da es, sobald die Füllung angefangen ist, doch sehr schnell gehen muss.
  3. Man kann die Füllung insoweit vorbereiten, dass man die gemahlenen Haselnüsse in eine große Schüssel tut und den Marzipan sowie den Rum darin einknetet, sodass der Marzipan komplett verteilt ist und keine Marzipanklümpchen mehr sichtbar sind. Dies dauert etwas.
  4. Den Backofen auf 180 Grad vorheizen.
  5. Nachdem der Teig geruht hat, ihn auf einem Backblech (normale Größe) ausrollen. Dies kann etwas Zeit in Anspruch nehmen, da es sehr dünn ausgerollt wird.
  6. Ist dies alles vorbereitet, kann man die Füllung fertigmachen und zunächst in einem Topf auf dem Herd die Butter mit den Zucker zum schmelzen bringen. Dann den Vanillezucker und die saure Sahne dazugeben und das ganze aufkochen lassen.
  7. Die noch heiße Zuckermasse unter die Haselnussmasse geben und vermischen.
  8. Diese Mischung dann sofort auf dem ausgerollten Teig verteilen, sodass die Nussmasse überall gleichhoch ist. Am besten geht dies mit Einmalhandschuhen.
  9. Das Blech für 15-20 Minuten in den Ofen.
  10. Danach die Masse 5 Minuten ruhen lassen und sofort in kleine Nussecken zerteilen. Sind sie zu heißt/zu kalt, brechen sie beim Zerteilen auseinander.