Der Sodastream Test

Ich erinnere mich noch lebhaft an die Werbung aus den Neunzigern mit dem Wasser Max. Lustig im Jogginganzug gekleidete Menschen mit einem witzigen Haarschnitt priesen diesen Wassermax an.

So viel zu meiner Erinnerung, die auch komplett an der Realität vorbei sein kann.

Meine Eltern kauften früher immer Mineralwasser aus Glasflaschen (eine elende Schlepperei) und später stiegen sie auf die PET Flaschen um. Übrigens auch eine Schlepperei und total nervend, wenn man an die Pfandrückgabe denkt.

So kauften wir auch PET Flaschen stiegen danach aber auf Glasflaschen, die wir liefern ließen, um. Das war ein ziemlich teurer Spaß.

Nach unserem Umzug nach Wien kauften wir hier auch zunächst wieder PET Flaschen, ganz einfach weil es hier, eventuell wegen des fehlenden Pfandes, gefühlt weniger Glasflaschen gibt.

Allerdings wollten wir kein Plastik mehr im Hause haben und aus Glas schmeckt alles einfach viel besser.

Also kaufen wir uns nach langem Überlegen (wegen der Werbung, die mir in Erinnerung ist, habe ich eine leichte Aversion dagegen) einen SodaStream.

Zum SodaStream

Es gibt manchmal ein Angebot (wie auf dem Bild), bestehend aus einem SodaStream, drei Glasflaschen und einer gefüllten Kartusche für 99 €. Sonst bekommt man ihn meist für 119€.

Dieses Angebot finde ich top. Die Kartusche hält für ca 60 Liter Wasser, was 100 Flaschenfüllungen entspricht, denn in die Flasche gehen nur 0,6 Liter rein.

Mit dieser vergleichsweise geringen Investition, hat man das Plastik verbannt und kann ohne Schleppen frisch gesprudeltes Wasser genießen.

Vorteile:

  • Der Sodastream ist leicht und klein. So nimmt er nicht unnötig Platz in der Küche weg.
  • Er funktioniert mechanisch durch Druck. Strom wird nicht benötigt. Daher kann er auch überall mit (Büro, jedes Zimmer etc.)
  • Man reduziert Verpackungsmüll ungemein.
  • Gerade für kleinere Wohnungen top, da man keinen „Lagerplatz“ für die Flaschen braucht.
  • Von wenig bis viel Kohlensäure ist alles möglich.

Nachteile:

  • In die Flaschen passt nur 0,6 Liter.
  • Zubehör und Erweiterungen sind vergleichsweise sehr teuer.
  • Das Leitungswasser sollte gute Qualität haben oder gefiltert werden.

Zusatzinfos:

Sodastream bietet zwar auf die erste Shopbestellung 20% Rabatt, jedoch sind die Flaschen über Amazon meist mehr als 20% günstiger. Wir haben 8 Flaschen zusätzlich gekauft und knapp über 80€ dafür gezahlt.

Auch eine zusätzlich Kartusche haben wir im Handel (Billa) für ca. 35€ gekauft. Die ist absolut nicht nötig, da man die alten jederzeit in fast jedem Geschäft gegen eine neue/gefüllte tauschen kann und so nur zwischen 8 und 9€ für die Füllung zahlt. Aber wir wollten unbedingt eine Ersatzkartusche zu Hause haben, damit wir die Kartuschen bequem wechseln können und nicht losrennen müssen, sobald eine leer ist. Was mit einen Säugling und einem Kleinkind sowieso nicht so leicht ist. 

Die acht Zusatzflaschen hingegen sind für uns und für jeden wichtig, der sein Wasser gerne kühlschrankkalt genießt.

Wir füllen die Flaschen immer mit Wasser auf und stellen sie in den Kühlschrank. Sobald wir sie nutzen, werden sie aufgesprudelt und direkt getrunken.

Mit nur drei Flaschen, also 1,8 l ist das für einen Tag und zwei Personen zu wenig.

Daher sind diese Zusatzflaschen für uns absolut notwendig, was die Investitionen natürlich gleich mal erhöht.

Aber das war es uns wert.

Fazit:

Ich würde den SodaStream jedem empfehlen, der die entsprechende Trinkwasserqualität zu Hause hat.

Trinkt man das Wasser gerne aus dem Kühlschrank, empfehle ich den Kauf von weiteren Flaschen. Pro Person sollten 3-4 Flaschen vorhanden sein. Wir haben elf Stück für zwei Personen.

Ich trinke automatisch viel mehr, wenn ich weiß, dass ich nicht gleich noch mal los laufen muss, um neues Mineralwasser zu kaufen und ich bin ein Mensch, der kein stilles Wasser trinken kann.

Ich trinke bestimmt die dreifache Menge Mineralwasser, was ich an stillem Wasser trinken würde.

Ehrlicher Hello Fresh Test – ohne Sponsor ohne Kooperation

Ich habe die Hello Fresh Box wirklich getestet. Also selbst bezahlt ohne Kooperation ohne Geschenke ohne alles. Und meine ehrliche Meinung ist, es lohnt sich nicht.

Aber hier der ausführliche Bericht:

Lieferung und Zutaten:

Die Lieferung erfolgte nach einem bekannten Zeitfenster sehr sehr pünktlich, die gekühlten Sachen waren noch eiskalt und ansonsten waren die Zutaten jeweils in Papiertüten gepackt, damit man gleich alle Zutaten für ein Gericht beisammen hat. Grundsätzlich ist das sehr sinnvoll, allerdings muss dazu dann der Kühlschrank leer sein und ich möchte auch ehrlich gesagt nicht vier oder fünf Tage lang ein Gemüse mit einem Käse zusammen in einer verschlossenen Tüte lagern. Also habe ich alle Tüten und Taschen ausgepackt und in dem Kühlschrank ins richtige Fach geräumt. 

Zubereitung:

Die Zubereitung ist sehr einfach beschrieben und auch genauso einfach nachzukochen. Man sollte sich jedoch vorher alles schon bereitlegen, da die Zeiten (für Kochanfänger) manchmal etwas knapp bemessen sind.

Müll:

Grundsätzlich hat man nicht viel mehr Müll, als würde man es so im Geschäft kaufen. Was zusätzlich anfällt sind die Papiertüten und die Plastiktüten in denen die einzelnen Tage verpackt sind. Zusätzlich fällt natürlich auch das Plastik der eingeschweißten Fleischstücke an, falls man ansonsten sein Fleisch beim Metzger kauft. Also man hat schon mehr Müll aber jetzt auch nicht über die Maßen mehr. (Im Vergleich zum normalen Laden)

Preis:

Ich hatte einen 50 % Rabatt Code (geistert hin und wieder im Internet rum) und somit für vier Tage für vier Personen 40 € gezahlt. Das fand ich durchaus angemessen. Ich muss ehrlich sagen, dass ich es für 80 € nicht kaufen würde. Für 40€ eventuell bis ja, für 50€ eventuell, ab einem Preis von 60€ würde ich es nicht mehr kaufen. Dazu schränkt es mich zu sehr ein aber dazu weiter unten.

Qualität:

Die Qualität und Haltbarkeit der Sachen hat mir nicht gefallen. Das Fleisch und die Wurst war zum Teil (2 von 4 Gerichten) nur noch 2 Tage haltbar.

Das Gemüse sah nicht so frisch aus. Eher so wie ich aussehe, wenn ich als Ü 35 ne ganze Nacht auf Party war.

Zudem kommen die Zutaten aus der ganzen Welt, was in diesem Sinne nicht positiv zu verstehen ist. Tomaten aus Holland kennt man ja, aber Eier von anderen Ende der Welt?

Alltagstauglichkeit:

ich denke, dass es für viele sehr hilfreich ist, weil es die Planung, die Rezeptsuche und das Einkaufen vielen Menschen „Probleme“ abnimmt, die aber dennoch gerne kochen wollen. Wenn man aber -wie ich- absolute Flexibilität wünscht und gerne frische Lebensmittel der Saison vom Markt einkauft, ist man einfach zu sehr gebunden. Zum Beispiel hatte ich absolut keine Lust zweimal hintereinander Nudeln zu machen allerdings war dies notwendig, da ich aufgrund der Haltbarkeit kein anderes Gericht vorziehen konnte.

Fremdeln in 7. Monat – Der Apriljunge sieht seinen Patenonkel zum dritten Mal

Fremdeln kannten wir von dir nicht. Du bist zu jedem auf den Arm gegangen, hast dich mit jedem gefreut und wolltest mit jedem spielen. Erst vor Kurzem, als dein Patenonkel mit einem Freund zu Gast war, das war vor ziemlich genau 2 Monaten, konnte man dich direkt abgeben und du hast dich über neue Spielkammeraden gefreut.

Diesmal ganz anders: Du hast ihn gesehen und sehr skeptisch beäugt. Dann, als der Patenonkel anfing zu reden, hast du geweint und wolltest schnell zu mir flüchten. Obwohl der Onkel ein Geschenk für dich dabeihatte, konnte er so schnell keinen Blumentopf bei dir gewinnen. Das Geschenk auch erstmal nicht. Er durfte gerade mal den Kinderwagen schieben, als wir noch rausgegangen sind.  Was für eine Gnade. Am Abend hast du dich dann mit meiner Unterstützung näher rangetraut, aber das wars dann auch schon. Mal gespannt wir es heute wird. Immerhin ist dein Patenonkel mit knapp 2 Metern auch riesig groß. Wir gehen jetzt Frühstück kaufen.